Wohnungsprivatisierung: Was sind die Vorteile von Wohnungsprivatisierung?
Für die meisten in Deutschland lebenden Mieter steht der Erwerb einer Immobilie an vorderster Stelle der wichtigsten Anschaffungen in ihrem Leben. In den eigenen vier Wänden spielt sich der Großteil des Privatlebens ab. Aus der Wohnung wird ein Zuhause, und Zuhause bedeutet Lebensqualität. Dafür zahlt man monatlich Miete und finanziert so die Altersvorsorge des Vermieters. Warum nicht in eine eigene Wohnung investieren? Was sind die Vorteile der eigenen vier Wände?
Schutz vor Mieterhöhung und Kündigung
Zum einen ist man so vor regelmäßigen Mieterhöhungen und Kündigung geschützt. Zum anderen sind die monatlichen Ausgaben zuverlässig berechenbar. Steuerliche Vorteile, Inflationsschutz und langfristige Wertsteigerung machen aus dem sprichwörtlich festen Dach über dem Kopf ein sicheres Dach.
Sichere Altersvorsorge
Während das Geld aus einer lebens- oder fondsgebundenen Rentenversicherung vom Tag seiner Fälligkeit an durch Inflation aufgebraucht wird, bleibt das Kapital in Form einer Immobilie unangetastet und wächst weiterhin. Die eigene Wohnung ist damit eine der sichersten Formen der Altersvorsorge.
Größerer finanzieller Spielraum
Die Differenz zwischen der monatlichen Darlehensrate und der Miete ist meist kleiner als man denkt. Je mehr man im Laufe der Jahre abbezahlt, umso weniger kostet das Wohnen. Denn mit zunehmender Tilgung verringert sich Stück für Stück die zu zahlende Zinsleistung. Gerade in Bezug auf die Altersvorsorge ist der Erwerb der eigenen Wohnung ein kluger Schachzug, da einem so mehr Mittel zum Leben bleiben.
Zuschuss vom Staat
Beim Kauf einer selbstgenutzten Immobilie greift der Staat einkommensunabhängig und mit attraktiven Zuschüssen unter die Arme. Förderfähig sind bis zu vier Prozent des Bruttojahreseinkommens (maximal 2.100 Euro), die für die Finanzierung einer Wohnimmobilie eingesetzt werden kann.

