Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Alle Jahre wieder … die Weihnachtsbeleuchtung

Decorated house with christmas lights

Immer mehr Trends schwappen aus den USA nach Europa – dazu zählt auch die pompöse Weihnachtsdekoration. Ob LED-Lichtervorhang, beleuchtete Rentierherden oder ein Weihnachtsmann, der am Balkon hochklettert: der Markt ist groß. Aber nicht alle Menschen teilen die Begeisterung für überdimensionierte Weihnachtsvorfreude.

Helle Nacht vs. heilige Nacht

Grundsätzlich gilt: Bei aller Leidenschaft, nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Umgebung. So kann beispielsweise eine zu helle Beleuchtung von Ihren Mitmenschen als störend empfunden werden, wenn diese die ganze Nacht an ist und benachbarte Schlafzimmer erleuchten. Gleiches gilt für Dekoration mit Sound – eine Dauerbeschallung der Nachbarn sollte vermieden werden, um den Hausfrieden zu wahren.

Darüber hinaus sollte der – nicht selten horrende – Stromverbrauch beachtet werden. Unser Tipp an Sie: Schalten Sie eine Zeitschaltuhr zwischen – so schonen Sie Ihre Stromrechnung und die Nerven der Nachbarn. Sollte dennoch zwischen Nachbarn und Anwohnern einmal eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Weihnachtsbeleuchtung aufkommen, empfehlen wir, den Dialog zu suchen. Oft lassen sich Probleme durch ein direktes Gespräch und einem gegenseitigen Entgegenkommen schnell und unkompliziert lösen.

Recht und Rechte: Der Klügere gibt nach

Im Jahre 2010 war die Weihnachtsbeleuchtung sogar Gegenstand vor Gericht: Ein Vermieter hatte seinem Mieter gekündigt, da dieser ungefragt Weihnachtsdekoration am Haus angebracht hatte. Das Gericht urteilte jedoch, dass dies eine weitverbreitete Sitte ist und nicht als Pflichtverletzung eines Mieters angesehen werden könne und somit kein ausreichender Kündigungsgrund gegeben sei (Landgericht Berlin, AZ 65 S 390/09). Um überflüssigen Ärger zu vermeiden, sollten Vermieter jedoch vorab mit ihrem Mieter klären, inwiefern Weihnachtsschmuck erwünscht ist.

Schreiben Sie einen Kommentar. Diskutieren Sie mit!