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Anlage in Immobilien als Zweitrente: Altersvorsorge mit Immobilien

Die Generation 60+ ist fit, aktiv und möchte den Ruhestand in vollen Zügen genießen. Mit einer Immobilie, die entprechend zum neuen Lebensabschnitt passt.

Die Hauptmotivation der meisten Menschen, sich für den Kauf einer Immobilie zu entscheiden, ist im Alter mietfrei zu leben. Doch wer im Rentenalter seinen gewohnten Lebensstandard beibehalten möchte, muss rechtzeitig vorsorgen. Es gibt eine Reihe von Bedingungen, die berücksichtigt werden müssen.

Immobilie als Kapitalanlage

Die „Immobilie als Kapitalanlage“ wird als reines Investitionsobjekt betrachtet, das möglichst viel Geld einbringen soll. Dies kann durch hohe und langfristige Mieteinnahmen oder durch spekulative Wertzuwächse geschehen. Oft wird der Aufwand, der bei der Verwaltung von Mietwohnungen entsteht, unterschätzt. Grundsätzlich gilt hierbei: Wer über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sollte besser in ein Mehrfamilienhaus investieren als in eine Eigentumswohnung. Denn die Verwaltungskosten pro Quadratmeter liegen im ersten Fall deutlich niedriger. Zudem sind Standort und Lage der Immobilie hierbei von großer Bedeutung. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für die eigene Immobilie ist der Wiederverkaufswert. Hier müssen bei der Renditeberechnung die Erwerbsnebenkosten wie Notar-und Grundbuchkosten und Maklergebühren einkalkuliert werden. Diese machen ungefähr acht bis zehn Prozent des Kaufpreises aus. Um diesen Betrag muss der Wert also mindestens steigen, damit das Objekt mit Gewinn wieder verkauft werden kann.

Immobilie zur Selbstnutzung

Die eigene Immobilie stellt eine anerkannte Form der privaten Altersvorsorge dar. Sie gilt als überzeugendes Vorsorgeprodukt wie beispielsweise der Aufbau von werthaltigem Eigentum, das später beispielsweise an die Kinder vererbt werden kann. Laut Eigenheimrentengesetz, kurz Wohn-Riester genannt, fließen finanzielle Zulagen nicht in eine private Rentenversicherung, sondern in die Tilgung der Baufinanzierung.

Aber Vorsicht: In der eigenen Immobilie wohnt man zwar mietfrei, aber dennoch nicht kostenlos. Verbrauchskosten wie beispielsweise Strom, Heizung und Wasser belasten nach wie vor die Haushaltskasse. Außerdem muss man als Eigentümer zusätzlich Kosten wie z.B Anliegerkosten zahlen.

Neben der persönlichen Lebenssituation und – planung, sind vor allem die wirtschaftliche und demografische Entwicklung am jeweiligen Wohnort, das Niveau der Bauzinsen und die Renditeaussichten am Kapitalmarkt von großer Bedeutung. Da der Wiederverkauf einer Immobilie innerhalb der ersten zehn Jahre schon allein wegen der Erwerbskosten inklusive Maklercourage meist zu Verlusten führt, ist ein Immobilienkauf in der Regel nur angebracht, wenn halbwegs absehbar ist, ob der Käufer langfristig investiert bleiben möchte, oder nicht.

| am 13. Juli 2012, 17:22 Uhr

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| am 28. September 2012, 07:13 Uhr

[…] Deutschland gefördert. Tilgungsleistungen für eine selbstgenutzte Wohnimmobilie und geförderte Altersvorsorgebeiträge werden dabei beim Wohn-Riester gleichgestellt. Allerdings gilt diese Regelung nur für […]

| am 16. November 2012, 09:50 Uhr

[…] haben Krisen sowie Inflationszeiten überstanden. Dazu bieten sie sich auch als ideale Anlage zur Altersvorsorge an. Im internationalen Vergleicht sind die deutschen Immobilienpreise durchaus moderat, auch wenn […]

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