Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Aufbruchstimmung am Markt für Alternative Investmentfonds

Vermietung an Angehörige

Am Markt für sogenannte Alternative Investmentfonds (AIF) herrscht Aufbruchstimmung. Die Branche lockt aktuell mit vielen interessanten Produkten, auch im Bereich Immobilienfonds für Privatanleger. Hier können Anleger jährliche Auszahlungen von vier bis fünf Prozent erzielen.

Seit der Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) im Jahr 2013 gelten für Anbieter sogenannter AIF strenge Richtlinien. Der Gesetzgeber ging in einigen Bereichen der Regulierung sogar über das als notwendig umzusetzende Maß der Richtlinie hinaus, um Verbraucher noch besser zu schützen. Anbieter von sogenannten Publikums-AIF müssen heute strenge Regularien erfüllen und werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) laufend überwacht.

Beispielsweise müssen Kapitalverwaltungsgesellschaften heute von der BaFin zugelassen werden und über mindestens zwei ebenfalls von der BaFin zugelassene Geschäftsführer verfügen, die ein einwandfreies Führungszeugnis und zudem eine langjährige Erfahrung in dem jeweiligen Anlagebereich, wie beispielsweise Immobilien, nachweisen. Dieser Zulassungsprozess ist heutzutage ein wichtiges Sicherheitselement für die Investoren. Zudem wurde sichergestellt, dass Anleger über Risiken aufgeklärt werden, Kosten offen ausgewiesen werden, Finanzmittel korrekt verwendet werden und regelmäßige Bewertungen der Assets während der Laufzeit durch unterschiedliche Bewerter erfolgen müssen.

Immobilienfonds bieten breite Risikostreuung

Dabei eignen sich Immobilienfonds insbesondere für Privatanleger, die entspannt und breit gestreut Immobilien erwerben wollen. Dabei bedeutet „entspannt“, dass ein professionelles Management dem Investor alle Aufgaben abnimmt, die er als Vermieter sonst selbst übernehmen müsste. Zudem bieten solche geschlossenen Investmentvermögen insbesondere den großen Vorteil der Möglichkeit einer breiten Streuung. Wenn ein Anleger beispielsweise 100.000 Euro Eigenkapital in eine Immobilie zur Kapitalanlage investiert, dann könnte er alternativ auch zehn unterschiedliche Immobilienfonds zeichnen und würde damit eine breite Streuung nach Nutzungsarten, Mietern, Standorten und eventuell sogar Währungen erreichen. Dadurch können Risiken, die bei Immobilieninvestitionen bestehen, entsprechend reduziert werden.

Die PATRIZIA Immobilien AG, über die bislang vor allem europaweit mehr als 200 institutionelle Investoren, wie Sparkassen, Banken, Pensionsfonds, Versorgungswerke und Versicherungen in Immobilien investieren, ist mittlerweile einer der führenden Anbieter von Immobilienfonds für Privatanleger. Das Unternehmen ist nach der Regulierung in das Geschäft mit geschlossenen Publikums AIF eingestiegen und ist mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden. Die drei ersten Fonds, die in Gewerbe- und Wohnimmobilien in Aachen, Stuttgart und Den Haag investiert haben, konnten in nur wenigen Monaten vollständig platziert werden. Die schnelle Platzierung belegt eindrucksvoll, wie stark in Zeiten niedriger Zinsen der Bedarf an Anlagealternativen auch bei Privatanlegern ist. Schließlich werden bei den Fonds jährliche Auszahlungen von durchschnittlich vier bis fünf Prozent angestrebt.

Die PATRIZIA Immobilien AG fokussiert sich bei der Auswahl der Objekte für ihre Immobilienfonds für Privatanleger auf die Nutzungsarten Büro, Einzelhandel-, Hotel- und Wohnimmobilien in ganz Europa. Dadurch können sich Kunden über Beteiligungen an mehreren Fonds eine optimale Risikodiversifikation auf ihre Wünsche abgestellt selbst zusammenstellen, und das Ganze bei einer guten Balance aus Rendite und Risiko. Aktuell bietet das Unternehmen Beteiligungen an Wohn- und Gewerbeobjekten in den europäischen Wachstumsmetropolen München, Kopenhagen und im Rhein-Main Gebiet an.

 

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