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Energiesparen: Mit kleinen Tricks hohe Abrechnungen vermeiden

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Steigende Energie- und Heizkosten, finanzielle Engpässe, Klimawandel und Umweltschutz: Es gibt viele Gründe, das Thema „Energiesparen“ auch im privaten Umfeld ernst zu nehmen. Dabei muss das nicht bedeuten, gleich eine Wohnungssanierung in Angriff zu nehmen oder alle elektrischen Geräte von heute auf morgen auszutauschen. Schon mit kleinen Aktionen kann eine Menge Energie gespart werden.

 

Wo fängt man an?

Der am weitesten verbreitete Tipp zum Energiesparen ist wohl das Nutzen von Energiespar- oder LED-Lampen. Auch wenn es die „alte“ Glühlampe nicht mehr im Handel gibt, ist sie immer noch in vielen Haushalten im Einsatz. Eine Energiesparlampe verbraucht ca. 80 % weniger Strom und hat zudem noch eine acht- bis zehnmal so lange Lebensdauer. Das Austauschen lohnt sich also.

 

Beispiel Kühlschrank

Etwa 20 % des Haushaltsstroms wird auf das Kühlen von Lebensmitteln verwendet. Eine der einfachsten Maßnahmen ist, keine warmen Lebensmittel in den Kühlschrank zu stellen, denn durch diese wird die Innentemperatur erhöht und muss dann unter hohem Energieaufwand wieder heruntergekühlt werden. Offene Lebensmittel haben zum Teil den gleichen Effekt. Auch der Standort des Gerätes bietet Energieressourcen. Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte möglichst nicht neben Wärmequellen, wie Herd oder Heizung oder an Orte mit direkter Sonneneinstrahlung.

 

Beispiel Kochen

Während des Kochens verdampft buchstäblich einiges an Energie einfach in die Luft. Dies kann man verhindern, wenn beim Kochen die Topfdeckel möglichst durchgehend auf den Töpfen bleiben und Herdplatten und Topfdurchmesser möglichst genau übereinstimmen. So kann die Temperatur bereits früher reduziert und die Nachwärme optimal genutzt werden. Richtige Energiespar-Wunder sind Dampfdrucktöpfe (Schnellkochtöpfe), die mit bis zu 50 % weniger Energie und Garzeit auskommen.

 

Beispiel Waschen

Viele neue Waschmaschinen besitzen inzwischen eine Mengenautomatik, die den Wasser- und Stromverbrauch an die Wäschemenge angleicht. Die Einsparung bei solchen „reduzierten Programmen“ ist aber bei Weitem nicht so hoch, wie gedacht. Am günstigsten ist es deshalb immer noch, nur optimal beladene Waschmaschinen anzuschalten. Zudem reicht bei der guten Reinigungsqualität heutiger Waschmittel meist eine niedrigere Temperatur, als früher gewohnt.

 

Erkennen Sie Stromdiebe

Viele Elektrogeräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Energie in erheblichem Ausmaß. Der „Stromklau“ wird dabei für den „Stand-by“-Modus der Geräte verbraucht. In einem Vier-Personen-Haushalt können so über ein Jahr bis zu 100 € an zusätzlichen Kosten anfallen. Abhilfe kann eine schaltbare Steckerleiste bringen, um die Geräte über diese Stromleiste komplett auszuschalten.

 

Wertvolle Unterstützung durch Stadtwerke und Co.

Wer sich in seinem Haushalt auf die Suche nach Stromdieben machen möchte, kann bei den örtlichen Stromversorgern Kontrollgeräte ausleihen, die zwischen Stecker und Steckdose geschaltet den Stromverbrauch sehr genau messen. Dazu gibt es neben Anleitungen und Stromspartipps auch Checklisten, in die die erfassten Werte eingetragen werden können. Hieraus lassen sich im Anschluss das Einsparpotenzial genau ablesen.

| am 7. Dezember 2016, 15:15 Uhr

Klingt spannend. Danke dafür! Ich habe vor kurzem zu Ökostrom gewechselt und dabei auch noch gespart. Damit spart man zwar bei den Kosten – aber man spart natürlich keinen Strom ein. Wer Geld sparen möchte sollte definitiv beides tun – dafür sind die obigen Tipps wirklich genial! Danke dafür!

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