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Frühjahrsputz: Was Mieter bei Schönheitsreparaturen beachten sollten

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Der Frühling naht und die ersten kräftigen Sonnenstrahlen bringen es ans Licht: Manche Wände, Fenster und Türen wirken plötzlich verstaubt und vergilbt. Gleichzeitig wächst mit dem Frühlingserwachen auch unser Tatendrang und so werden wieder einige Schönheitsreparaturen oder Renovierungsarbeiten an Haus und Wohnung geplant.

 

Gute Planung spart Zeit und Geld

Um einzelne Winkel und Ecken nicht zu übersehen, ist es lohnenswert, sich vor dem ersten Wischeinsatz einen detaillierten Arbeitsplan zu erstellen. Wer sich alle Punkte aufschreibt, kann danach die einzelnen Vorhaben in eine sinnvolle Reihenfolge bringen. Das beste Prinzip ist, von oben nach unten zu putzen und alle Schritte erst vollständig zu beenden, bevor ein neuer begonnen wird. Wer zudem ähnliche Aufgaben nacheinander abarbeitet, spart außerdem Zeit und Geld in Form von Putzmitteln und anderen Verbrauchsmaterialien. Zum Beispiel kann man alle Haushaltsgeräte auf einen Schwung entkalken oder alle Fenster in einem Arbeitsgang putzen. Und um seine Motivation bei den anstehenden Arbeiten nicht so schnell zu verlieren, könnte man die Aufgaben in kleinere Einheiten von ein bis drei Stunden unterteilen, die sich auch zwischendurch noch erledigen lassen. So bleibt noch genügend Freizeit übrig, in der man auch persönlich die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen kann.

 

Der Mietvertrag regelt die Zuständigkeit für Schönheitsreparaturen

Wer nicht selbst Eigentümer ist, findet in der Regel im Mietvertrag Bestimmungen, für welche Schönheitsreparaturen er zuständig ist. Denn grundsätzlich ist zur Instandhaltung der Mietsache der Vermieter verpflichtet. Allerdings kann er bestimmte Pflichten auch auf den Mieter übertragen. Voraussetzung ist eine wirksame Vereinbarung.

 

Bauliche Veränderungen sollte man sich vorab genehmigen lassen

Bei baulichen Veränderungen, die über das Streichen von Wänden gehen, wie beispielsweise der Einbau eines neuen Waschbeckens oder einer neuen Armatur in der Dusche, sollte man sich vorab mit dem Vermieter abstimmen. Wer richtig große Renovierungen plant, muss sich vorher auf jeden Fall die Zustimmung des Vermieters einholen. Dies gilt besonders dann, wenn es um größere Maßnahmen wie den Einbau eines neuen Bades oder das Durchbrechen bzw. Einziehen von Wänden geht. Selbst wenn ein Mieter diese baulichen Veränderungen an der Immobilie auf eigene Kosten durchführen will, muss er sich dazu vom Wohnungseigentümer vorher die schriftliche Zustimmung holen. Trotz dieser Zustimmung kann der Vermieter allerdings beim Auszug aus der Wohnung zulässigerweise einen Rückbau verlangen.

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