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Grillen auf Balkon und Terrasse

Grillgerüche und Rauch durch Holzkohle sorgen immer wieder für Streitigkeiten vor Gericht. Was Grillmeister auf dem Balkon und im Garten beachten sollten:

Viele Menschen lieben den besonderen Geschmack von Grillfleisch. Kein Wunder, dass viele Deutsche in den Sommermonaten so oft wie möglich ihren Grill anwerfen. Doch nicht alle haben einen Garten. Doch das Grillen auf dem Balkon ist, jedenfalls im Mehrfamilienhaus, nicht unumstritten. Doch auch dafür gibt es Lösungen.

Der Holzkohlegrill – reicher Geschmack, aber auch viel Rauch

Keine Frage, das Grillen zählt zum Lieblingssommersport der Deutschen. Doch Grillen auf dem Balkon bringt einige Nachteile und Risiken mit sich: Durch Funkenflug könnte der Dachstuhl oder der Balkon darüber Feuer fangen, Rauch und Qualm ziehen durch Fenster und Türen in die eigene Wohnung und in die der Nachbarn. Um das echte Geschmackserlebnis beim Grillen zu bekommen, verwenden viele einen Holzkohlegrill. Doch gerade Holzkohle hat eine sehr hohe Rauchentwicklung und ist deshalb für Balkonbesitzer nicht geeignet. Wer also auf seinem Balkon regelmäßig grillen möchten, könnte als Alternative zu einem Elektrogrill greifen, denn hier ist die Rauch- und Qualmentwicklung sehr gering.

Grillen mit einem Tischelektrogrill

Ein Tischelektrogrill – zusätzlich mit einem sogenannten heißen Stein ausgestattet – ist für kleine Balkone die beste Wahl. Aber Vorsicht: Bei falscher Handhabung (bei manchen Geräten muss man Wasser in ein Bodenbecken füllen), kann man sich schon mal die Tischplatte ankohlen. Die Nachteile von Elektrogrills liegen auf der Hand: Der Geschmack des Fleisches ist meist nicht so gut wie der eines über Holzkohle gegrillten – dafür riecht danach jedoch die Wohnung und die der Nachbarn nicht nach Rauch. Für die Eiligen unter uns hat das Grillen mit einem Elektrogrill auch noch einen großen Vorteil: es geht viel schneller, denn man muss nicht erst langwierig die Kohle zum Glühen bringen. Bei Elektrogrills gibt es auch keine Probleme mit Funkenflug, im Gegensatz zu Holzkohlegrills.

 Tipps zum gesunden und sicheren Grillen

Ein Grill sollte in jedem Fall windgeschützt aufgestellt werden. Zum Anzünden von Holzkohle oder Holzkohlenbriketts am besten nur spezielle Grillanzünder verwenden, aber niemals Brennspiritus. Der Grillrost sollte mindestens eine Handbreit Abstand zur Glut haben. Besonders fettes Grillgut oder in Öl marinierte Fleischstücke wickelt man vorsorglich in Alufolie ein, damit kein Fett oder andere Flüssigkeit in die Glut tropfen kann und sich daraus keine offene Flamme entwickelt.

Die Eigentümerversammlung definiert die Regeln

Grundsätzlich gilt: Grillen ist erlaubt, aber nur, solange sich niemand beeinträchtigt fühlt. Am besten wirft man einen Blick in die Hausordnung bzw. spricht das Thema bei der nächsten Eigentümerversammlung an, um mit den anderen Eigentümern zu klären, in welcher Form für die Bewohner einer Wohnanlage grillen auf Balkonen und Terrassen möglich ist. Denn sind sich alle im Haus einig, unter welchen Bedingungen das Grillen erlaubt ist, steht dem Grillspaß nichts mehr im Wege.

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