Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Immobilienbesichtigung: Wie Sie ein Objekt vor dem Kauf genau unter die Lupe nehmen

Was einen guten Immobilienmarkler ausmacht?

Die Besichtigung einer Immobilie beginnt bereits auf dem Weg zu ihr. Wie wirken die Strecke dorthin, der Zustand der Straßen und das Stadtviertel? Wie empfinden Sie die Nachbarhäuser und die direkte Umgebung? Beim Betreten des Grundstücks und der Immobilie selbst sollten Sie darauf achten, welchen Eindruck Hausfassade, Vorgarten, Eingangsbereich, Briefkasten, Treppenhaus, Farbanstriche und viele weitere Details hinterlassen. Vom Zustand dieser Dinge können Sie auf den generellen Umgang des Eigentümers mit Haus oder Wohnung schließen.

 

Sonnendurchflutet oder dunkle Höhle?

Beim Betreten der Räumlichkeiten kann man sofort die Lichtverhältnisse wahrnehmen. Wirken die Räume hell oder dunkel, sind sie von Licht durchflutet und haben genügend große Fenster oder sind es eher dunkle und schattige Räume? Achten Sie auch auf die Himmelsrichtungen der wichtigsten Fenster und Räume. Damit Sie einen realistischen Eindruck bekommen, sollten Sie Ihre Besichtigungen unbedingt bei Tageslicht durchführen.

 

Der Zustand von Türen und Fenstern

Neben diesen grundlegenden Eindrücken, gibt es eine Vielzahl baulicher Merkmale, auf die Sie Ihr Augenmerk richten sollten. Hierzu gehören auf jeden Fall die Fenster und Türen. Aus welchem Material und in welchem Zustand sind sie? Blättert die Farbe ab, ist das Holz porös und morsch, sind alle Fugen abgedichtet?

 

Fußböden, Wände und Decken

Das Alter und der Zustand von Fußböden sollte ebenfalls überprüft werden, denn Erneuerungen oder Renovierungen von alten Holzfußböden können schnell ins Geld gehen. Sichten Sie auch den Zustand der Wände, vor allem der Außenwände. Kalte Wände lassen auf eine unzureichende Wärmeisolierung von außen schließen. Bei Rissen in den Wänden, sollte unbedingt ein Bausachverständiger hinzugezogen werden. Bei dunklen Flecken und Feuchtigkeit an Wänden oder Decken könnten die Ursachen schadhaftes Mauerwerk, Schäden an Außenfassade und Dach oder undichte Wasserleitungen sein.

 

Elektrik, Heizung und Haustechnik

Fragen Sie nach, wie alt die elektrischen Installationen und die Heizungsanlage sind. Bei älteren Semestern über 20 Jahre muss oft die Heizung erneuert werden, da sie nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Ebenfalls einen kritischen Blick wert sind Leitungen, Rohre und sanitäre Anlagen. Alte Rohre können einen stark verringerten Leitungsquerschnitt durch Ablagerungen aufweisen und müssen irgendwann ersetzt werden. Die Silikonabdichtungen um Badewanne und Dusche sollten dicht und elastisch sein, sonst treten langfristig schleichende Wasserschäden auf.

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