Trends & Tipps – Der Kapitalanleger-Blog der PATRIZIA

Checkliste für den Wohnungskauf

Kaum eine Anlageform kombiniert Sicherheit und Ertragschancen so gut wie eine Immobilie. Gerade Wohnungen sind ein beliebtes Investitionsziel. Ob zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage – beim Wohnungskauf gibt es einiges zu beachten:

Der erste Eindruck zählt…

Zunächst sollte sich der potentielle Käufer einen ersten Eindruck über die Immobilie verschaffen: In welchem Zustand ist das Haus? Gibt es sichtbare Schäden an der Außenfassade oder am Dach? Wurden in den letzten Jahren Renovierungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt? Ist das Umfeld, sprich der Garten oder die Zufahrtsstraße, gepflegt? Gibt es einen Hausmeister- und Reinigungsdienst? Wichtig: Es sollte immer auf „verdeckte“ Schäden geachtet werden! Wer auf „Nummer sicher“ gehen will, zieht einen Experten, bspw. Einen Architekten, Bauingenieur oder Baubiologen hinzu, der die Besichtigung fachmännisch begleitet.

In der Wohnung

Auch wenn die Wohnung augenscheinlich alle Wünsche des Käufers erfüllt, gibt es hier wichtige Punkte, die der künftige Besitzer berücksichtigen muss. Bei Fenstern und Türen ist der Dämm- und Lärmschutz entscheidend: Sind Rolladen vorhanden? Entsprechen die Dichtungen den Standards? Ist die Wohnungstür mit einem starken Schloss gesichert? In der Küche sollten alle Anschlüsse (Wasser/Strom) vorhanden, und zudem gut erreichbar sein. Für das Badezimmer gilt: Ist kein Fenster vorhanden, muss die Belüftung gecheckt werden. Es gilt in diesem Fall auch zu bedenken, dass der Wiederverkaufswert bei einer Immobilie mit fensterlosem Bad sicherlich niedriger ist.

Verwalter und Nebenkosten

Der WEG-Verwalter hat in einer Wohnanlage tragende Aufgaben: Er leitet Eigentümerversammlungen, kümmert sich um den Hausmeister und notwendige Renovierungsarbeiten, kontrolliert Handwerker und rechnet die Nebenkosten ab. Die Eigentümergemeinschaft wählt die Verwalterfirma meist für drei bis vier Jahre und wird von jeder Partei über die monatliche Nebenkostenabrechnung bezahlt. Vorsicht: Das Verwalterhonorar darf bei einer Immobilie als Kapitalanlage nicht auf die Mietnebenkosten umgelegt werden. Vor dem Erwerb der Wohnung und dem Unterzeichnen der Verträge ist es essentiell, einen Blick in die Nebenkostenabrechnung zu werfen. Sie zeigt, welche tatsächlichen Kosten anfallen werden. Die Liste ist lang und reicht von den Müllgebühren über Rücklagen für das Haus bis hin zur Erbpacht.

Die für Kapitalanleger wie auch Eigennutzer entscheidende Frage ist der Preis der Wohnung. Hier gilt: Der Verkaufspreis sollte mit vergleichbaren Objekten abgeglichen werden. Öffentliche Register oder eine Wertermittlung über einen Gutachter können ebenfalls zur Hilfe genommen werden.

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Checkliste Wohnungskauf

Kommentar:

  1. Pingback: Warum Eigentümer Rücklagen bilden sollten | Trends & Tipps – Der Kapitalanleger-Blog der PATRIZIA

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