Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Investmentfonds – Teil 3

Investmentfonds - Teil 3

Geschlossene Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds werden im Gegensatz zu ihren offenen Pendants nicht von Investment-Gesellschaften betrieben und unterliegen keiner staatlichen Aufsicht oder Kontrolle. Ziel ist es, Geld mehrerer Anleger zu sammeln, um so ein bestimmtes Objekt zu finanzieren. Das kann ein Einkaufszentrum oder auch ein Freizeitbad sein. Der Mindestanlagebetrag liegt in der Regel bei 25.000 Euro. Sobald genug Kapital zusammengekommen ist, wird der Fonds für neue Anleger geschlossen.

Durch eine Gesellschaft ist der Investor an der Realisierung des Objekts beteiligt. Rechtlich sind die Gesellschaften entweder als Kommanditgesellschaft (KG) oder als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) geregelt – ist der Anleger Teil einer GbR, haftet er mit seinem gesamten ,auch zukünftigen, Privatvermögen, das über das Anlagekapital hinausgeht. Im Endeffekt erwirbt der Käufer keine Fondsanteile sondern Gesellschaftsanteile. Somit wird der Anleger nicht Fondsbesitzer sondern Mitgesellschafter (Mitunternehmer). Die erworbenen Gesellschaftsanteile an einem geschlossenen Fonds sind vertraglich meistens für die ersten 5-15 Jahre nicht verkäuflich. Ein vorzeitiger Ausstieg ist immer mit hohen Verlusten verbunden.

Vorsicht: Nicht alle geschlossenen Immobilienfonds sind seriös. Es ist sinnvoll, sich vor einer Investition ausführlich über den Initiator des Fonds zu informieren. Alles zum Thema Immobilienfonds finden Sie hier.

Investmentfonds – Teil 1: Was ist ein Investmentfonds?

Investmentfonds – Teil 2: Immobilienfonds

Schreiben Sie einen Kommentar. Diskutieren Sie mit!