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KfW-Fördergelder zum Schutz vor Einbrüchen aufgestockt

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Die Fenster und Türen vieler Immobilien sind nicht oder nur ungenügend mit Sicherheitsbeschlägen gegen Einbrüche geschützt. Deshalb ist es für Einbrecher oft sehr einfach, sich Zugang zu Wohnungen und Häuser zu verschaffen. Durch das Einschlagen einer Fensterscheibe oder das Aufhebeln einer Terrassentür gelingt den Tätern problemlos der Eintritt in fremdes Wohneigentum. Um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu erhöhen, fördert der Staat durch Zuschüsse der KfW-Bank bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz.

 

Aufstockung der Zuschüsse von 10 auf 50 Mio. Euro jährlich

Auch im Jahr 2017 können private Mieter und Eigentümer wieder Zuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchschutz im Rahmen von „Altersgerecht Umbauen“ über das KfW-Zuschussportal beantragen. Für das Jahr 2017 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Zuschüsse von 10 auf 50 Mio. Euro verfünffacht. Dies trägt den gestiegenen Einbruchszahlen Rechnung.

Aufgrund der hohen Nachfrage waren die Mittel zur Förderung von einbruchhemmenden Maßnahmen bereits im September 2016 ausgeschöpft. Wer im vergangenen Jahr eine Zusage für einen Zuschuss erhalten hat, bekommt sein Geld ab Januar 2017 ausbezahlt.

 

Mindestinvestition von 2.000 Euro

Als Mindestsumme für den Antrag auf die Förderung von Einzelmaßnahmen zum Schutz vor Einbrechern wurde eine Investitionssumme von 2.000 Euro festgelegt. Mögliche Zuschussbeträge werden ab einer Höhe von 200 Euro bezahlt. Neuanträge sind jederzeit über das Onlineportal der KfW-Bank möglich.

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