Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

KfW-Förderung: Altersgerecht umbauen

Altersvorsorge mit Immobilien

Ziel der KfW-Förderungen „Altersgerecht Umbauen“ ist es, Wohneigentümern und Mietern bei der Beseitigung von Barrieren im Wohnungsbestand zu unterstützen und so die Sicherheit beim Wohnen zu erhöhen. Gefördert werden dabei Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit gemäß DIN 18040-2. Menschen mit Seh- und Hörbehinderungen sowie motorischen Einschränkungen und Personen, die Mobilitätshilfen und Rollstühle benutzen, soll so der Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden wesentlich erhöht werden. Personen aller Altersgruppen können die KfW-Förderung beantragen. Die Förderung besteht entweder in Form eines Kredits oder eines Investitionszuschusses bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Wohneinheit. Darüber hinaus ist die Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich, beispielsweise mit „Energieeffizient sanieren“.

Förderbereiche der KfW-Förderung

Für den Umbau verschiedener Bereiche einer Immobilie kann die Förderung „Altersgerecht umbauen“ beantragt werden. Zum Beispiel für den Umbau und Schaffung altersgerechter Kfz-Stellplätzen sowie deren Überdachung, Nachrüstung oder Verbesserung von Aufzugsanlagen, Treppenlifte, Rampen, Änderung des Raumzuschnitts von Wohn- und Schlafräumen, Fluren oder Küchen, Schwellenabbau, Schaffung bodengleicher Duschplätze, und viele mehr. Auch die Installation von intelligenter Gebäudesystemtechnik wird gefördert. In Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten und Mehrgenerationenhäusern wird zudem die Schaffung und Umgestaltung von Gemeinschaftsräumen bezuschusst.

Grundsätzlich sollte ein Sachverständiger befragt werden, bevor die KfW-Förderung beantragt wird. Eine detaillierte Beratung im Vorfeld ist sinnvoll, um die Bauplanung und -begleitung sowie Dokumentation zu regeln.

Schreiben Sie einen Kommentar. Diskutieren Sie mit!