Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

KfW-Förderung: Energieeffizient sanieren

KfW-Förderung

Immobilieneigentümer, die Investitionen zur energieeffizienten Sanierung an selbst genutzten oder vermieteten Wohngebäuden sowie Eigentumswohnungen durchführen, können eine KfW-Förderung in Anspruch nehmen. Grund hierfür ist das sogenannte CO2-Gebäudesanierungsprogramm des Bundes, das Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei bestehenden Wohngebäuden unterstützt. Dies soll dazu führen, dass die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden. Letzen Endes soll der gesamte Gebäudebestand bis 2050 nahezu klima-neutral sein.

Standards und Maßnahmen der Förderung

Als Maßstab für die energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen zieht die KfW-Bank den Standard des KfW-Effizienzhauses heran. Die unterschiedlichen Niveaus werden dabei auf Grundlage der Energieeinsparverordnung definiert und reichen vom KfW-Effizienzhaus 55 bis 115. Ausgenommen sind Baudenkmäler. Dabei werden folgende Einzelmaßnahmen gefördert: die Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken, die Erneuerung von Fenstern und Außentüren, Lüftungs- und Heizungsanlagen sowie die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese nicht älter als zwei Jahre sind. Der maximale Kreditbetrag beträgt bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 100.000 Euro pro Wohneinheit. Bei Einzelmaßnahmen werden bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit gefördert.

Unterstützung durch Sachverständige

Da eine energetische Sanierung stets individuell auf die jeweilige Immobilie zugeschnitten ist, muss das geförderte Vorhaben durch einen Sachverständigen beglaubigt werden. Es ist eine fundierte Fachplanung und qualifizierte Dokumentation der Sanierung notwendig, die Planung, Antragstellung und Durchführung umfasst. Eine entsprechende Baubegleitung durch einen unabhängigen Sachverständigen wird ebenfalls bezuschusst. Darüber hinaus rät die KfW-Bank im Vorfeld zu einer Energieberatung, die ein umfassendes Sanierungskonzept erstellt. Dabei kann auch abgeklärt werden, inwieweit eine Kombination mit anderen Maßnahmen sinnvoll ist, zum Beispiel der Barriere-Reduzierung oder des Einbruchschutzes.

Schreiben Sie einen Kommentar. Diskutieren Sie mit!