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Mehr Rendite mit Immobilien – Teil 1: So sichern Sie Ihre Investition ab

Signing or not signing?

Aufgrund mangelnder Alternativen an den Kapitalmärkten und den nach wie vor historisch günstigen Baugeldzinsen, bleibt der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses zur Kapitalanlage für viele Menschen weiterhin ein wichtiges Ziel. Die nachfolgenden Punkte sollen Ihnen dabei helfen, Ihren Immobilienerwerb auf ein sicheres Fundament zu stellen und häufige Fallstricke zu vermeiden.

 

Ersparnisse als Eigenkapital einsetzen

Immer wieder ist zu hören, dass für den Kauf einer Kapitalanlage-Immobilie nur sehr wenig oder gar kein Eigenkapital notwendig wäre. Auch wenn es Banken gibt, die eine hundertprozentige Finanzierung möglich machen, ist eine solche Haltung dennoch nicht ratsam. Gerade bei den aktuell niedrigen Guthabenzinsen sollten Kapitalanleger einen Teil ihrer Ersparnisse in die Finanzierung einbringen. Einerseits wird somit das Sparguthaben solide investiert und andererseits bieten Banken bei höherem Eigenkapitalanteil günstigere Finanzierungskonditionen.

 

Finanzpolster für unvorhergesehene Ausgaben

Auch bei vermieteten Immobilien kommt es hin und wieder zu ungeplanten Kosten für Nachzahlungen oder Reparaturen. Deshalb sind Rücklagen für unvorhergesehene Folge- oder Mehrkosten unabdingbar. Ein finanzielles Polster von 15-20 Prozent des gesamten Investitionsaufwands ist auf jeden Fall empfehlenswert. Wichtig ist, von Anfang an konservativ zu kalkulieren. Selbst ein Mietausfall von bis zu zwölf Monaten sollte mit eigenen Mitteln, am besten mit dem regulären Monatseinkommen überbrückbar sein.

 

Beim Erstkauf Immobilien aus der näheren Umgebung bevorzugen

Wer zum ersten Mal daran denkt, eine Wohnung oder ein Haus als Kapitalanlage zu kaufen, sollte eher nach einer Immobilie in der näheren Umgebung Ausschau halten. Zum einen ist so eine realistische Markteinschätzung leichter und zum anderen reduziert sich bei einem Mieterwechsel der eigene zeitliche Aufwand und es können damit verbundene Probleme schneller geklärt werden.

 

Solide Marktkenntnisse sind wichtig

Um die Vermietbarkeit einer Wohnung wirklich einschätzen zu können, muss der Käufer vorab wichtige Fragen prüfen und beantworten: Wie attraktiv ist das Viertel als Wohngegend? Wie häufig wechseln die Mieter in der Gegend? Wie hoch ist die ortsübliche Miete pro Quadratmeter? Welchen Preis bezahlen Mieter in ähnlichen Objekten? Grundlage für die zu findenden Antworten sind auf jeden Fall eine persönliche Besichtigung des Objekts sowie ein evtl. vorhandener offizieller Mietspiegel der Stadt. Zusätzlich sind auch immer persönliche Recherchen in Zeitungen und im Internet zu vergleichbaren Mietgesuchen bzw. Informationen von Vermieterverbänden sinnvoll.

 

Gründliche Planung statt Eile

Hektik ist nie ein guter Ratgeber. Selbst wenn in manchen Ballungsgebieten das Angebot an Immobilien knapp ist, sollten beim Immobilienkauf keine vorschnellen Entscheidungen getroffen werden. Manche Gelegenheiten erscheinen auf den ersten Blick einmalig, doch sollten Kapitalanleger vor einem Kauf trotzdem immer ihre Checkliste abarbeiten und alle wichtigen Punkte in Ruhe prüfen.

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