Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Seniorenwohnen zur Miete oder im Eigentum

Altersvorsorge mit Immobilien

Ältere Menschen, die sich aufgrund ihres Alters oder einer Krankheit nicht mehr selbst versorgen können, werden häufig von der Familie gepflegt oder wohnen in einem auf ihre Bedürfnisse ausgerichtetem Seniorenheim. Sofern es die Gesundheit zulässt, bieten sich älteren Menschen allerdings noch viele weitere und andere Wohnformen. Diese reichen von der Senioren-WG über das Mehrgenerationen-Wohnen bis hin zur Baugemeinschaft.

Gemeinsam mieten und wohnen

Wer sich im Alter wieder auf seine jungen Jahre besinnen will, für den ist eine Senioren-WG vielleicht das Richtige. Die Wohnkosten werden aufgeteilt und sind oft niedriger als bei einer einzelnen Wohnung. Pflege und weitere Services werden zusammen organisiert und separat abgerechnet. „Wohnen für Hilfe“ ist ein Konzept, das ältere und jüngere Menschen zusammenbringt. Dabei stellen ältere Menschen ein Zimmer in ihrer Wohnung z.B. für Studierende zur Verfügung und erhalten dafür von ihnen ein paar Stunden pro Monat Unterstützung im Haushalt. Einrichtungen wie Senioren-Wohnanlagen, Seniorenresidenzen, Betreutes Wohnen oder auch „Wohnen mit Service“ bieten ihren Bewohnern die größtmögliche Autonomie und gleichzeitig die ständige Verfügbarkeit von Unterstützung, Pflege oder weiteren Services.

Selbst bestimmen und bauen

Was früher die Genossenschaft war, ist heute die Baugemeinschaft. Dabei schließen sich mehrere Bauherren zusammen, die das gleiche Ziel verfolgen. Ein Haus nach ihren Wünschen zu gestalten, ohne Bindung an einen Bauträger. Nicht immer, aber häufig schließen sich dabei mehrere Generationen zusammen, sodass ein Mehrgenerationenhaus entsteht. Hier können alle Altersgruppen ihre Vorstellungen verwirklichen, müssen jedoch aufeinander Rücksicht nehmen. Wer mit Gleichaltrigen einen Alterswohnsitz bauen will, dem bieten sich z.B. Holzhäuser in Fertigbauweise an. Diese sind schnell und einfach errichtet und kosten weniger als massiv gebaute Häuser. Wichtig ist hier, dass jeder Bewohner in die Gemeinschaft miteinbezogen wird, er aber trotzdem seinen Freiraum bekommt und die Möglichkeit hat, sich zurückzuziehen.

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