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Städteranking zeigt: Der Süden ist stark

München Modell

Süddeutsche Städte liegen im Städteranking vorn.

München, Ingolstadt und Darmstadt sind die Gewinner eines Städterankings, das unter anderem von der Wirtschaftswoche in Auftrag gegeben wurde. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) hat dazu alle 69 kreisfreien Städte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohnern unter die Lupe genommen und anhand von über 100 Kriterien aus den Bereichen Wirtschaftsstruktur, Arbeitsmarkt, Immobilienmarkt und Lebensqualität untersucht. So wurden drei Rankings gebildet: Der Niveauindex, der die Wirtschaftskraft misst, der Dynamikindex, der die Veränderungen der letzten fünf Jahre anzeigt, und der Zukunftsindex, der die Ausgangssituation und das Potenzial für die künftige Entwicklung analysiert.

München im Niveauranking auf Platz eins

Aufgrund seiner hohen Lebensqualität, der positiven Entwicklung des Wohnungsmarktes und der ausgewogenen und zukunftstauglichen Wirtschaftsstruktur führt München das Niveauranking an. Die hohe Attraktivität der Landeshauptstadt schlägt sich auch auf dem Wohnungsmarkt nieder: In keiner anderen Großstadt gibt es so viele Gesuche pro Mietwohnung und so hohe Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen. Der hohe Zuzug nach München ist wiederum förderlich für das Wirtschaftswachstum der Stadt, denn die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal ist inzwischen einer der wichtigsten Standortfaktoren geworden. Weitere Städte aus Bayern und Baden-Württemberg befinden sich unter den Top-Ten des Städterankings: Ingolstadt, Erlangen, Stuttgart, Regensburg, Ulm und Karlsruhe.

Darmstadt führt den Zukunftsindex 2030 an

Der in diesem Jahr erstmals erhobene Zukunftsindex 2030 gibt darüber Auskunft, ob sich eine Stadt in den nächsten Jahrzehnten günstig entwickeln wird. Darmstadt belegt in dieser Kategorie die Spitzenposition. Die Stadt verfügt über die besten Voraussetzungen, um eine digitale und gut vernetzte Wirtschaft zu entwickeln. Die Zahl der Unternehmen, die der Industrie 4.0 zuzuschreiben sind, und der Anteil der sogenannten MINT-Absolventen, also der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, sind in Darmstadt jeweils am höchsten. Den zweiten Platz belegt Erlangen ‒ gefolgt von München. Das Erfolgsrezept der zukunftsfähigsten Standorte basiert darauf, starke Wirtschaftsunternehmen, innovative Forschungseinrichtungen und hochkarätige Universitäten miteinander zu verbinden.

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