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Studie: Wohneigentum zahlt sich aus

EURO houses 2314

Immer mehr Deutsche entscheiden sich derzeit für den Kauf der eigenen vier Wände. Dass sich die Investition in Wohneigentum in Deutschland auszahlt belegt nun eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos, in der die Wertentwicklung von Privatimmobilien in den 402 deutschen Kreisen und Städten untersucht wurde. Das Ergebnis: In drei von vier deutschen Kreisen und Städten ist mit einer stabilen oder positiven Wertentwicklung bis mindestens 2030 zu rechnen. In etwa der Hälfte der deutschen Kreise und Städte ist zu erwarten, dass Immobilienbesitzer ihr Haus oder ihre Wohnung gewinnbringend verkaufen können.

Höchstes Wertsteigerungspotenzial in Hamburg und München

Im Städtevergleich wurde Hamburg das größte Wertsteigerungspotenzial bescheinigt, dicht gefolgt von München. Auch in Oldenburg, Stuttgart, Bonn und Ingolstadt wird sich die Lage für Immobilienbesitzer laut Studie hervorragend entwickeln. Köln schaffte es ebenfalls unter die Top Ten.

Im Ranking der Landkreise dominiert ganz klar das Bundesland Bayern. Wer hier eine Immobilie besitzt, darf sich über besonders gute Zukunftsaussichten freuen: In den Top Ten der Regionen mit dem größten Wertsteigerungspotenzial sind neun bayerische Landkreise vertreten. Ganz vorn rangiert der Landkreis München, gefolgt von Ebersberg, Freising und Erding. Der einzige Landkreis außerhalb des Freistaates ist der baden-württembergische Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, der den zehnten Platz belegt. Generell können Wohneigentümer in Süddeutschland damit rechnen, dass sich ihre Investition langfristig lohnt. Beinahe überall wird den Immobilien eine hohe oder sehr hohe Werthaltigkeit bescheinigt. Die Top-Landkreise haben eines gemeinsam: Ihre deutlich positive Bevölkerungsprognose lässt einen stabilen oder steigenden Bedarf an Wohnraum erwarten. Entscheidend für das Wertsteigerungspotenzial von Wohneigentum ist zudem die Entwicklung der Studentenzahlen und des Wohlstands.

Große Wohnfläche vor allem in Bayern gefragt

Eine bedeutende Rolle bei der Wertentwicklungsprognose spielt auch die zukünftige Wohnflächennachfrage. Für die einzelnen Immobilientypen zeichnen sich deutliche Trends ab: In vielen Teilen Deutschlands wird aufgrund der künftig kleineren Haushalte die Nachfrage nach Wohnungen mit einer durchschnittlichen Größe von rund 70 Quadratmetern steigen. Größere Wohnungen von rund 110 Quadratmetern werden vor allem in Bayern und der Weser-Ems-Region gefragt sein. Einfamilienhäuser mit einer Wohnfläche von rund 195 Quadratmetern werden in den kommenden Jahren wohl hauptsächlich in der Nähe von Metropolen wie München oder Berlin begehrt sein.

| am 1. September 2015, 14:19 Uhr

Kann ich definitiv nur unterschreiben. Es ist Wahnsinn, wie sich das langsam entwickelt hat das Jahr über. … bin sehr gespannt auf das nächste Jahr!

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