Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Trend zum “Do-it-yourself”: Parkett, Laminat & Co. selbst verlegt

Bodenbeläge

Holzfußböden liegen im Trend. Jedes Jahr verlegen die Deutschen eine Fläche so groß wie die Nordseeinsel Borkum. Angefangen vom günstigen Laminat über die gute alte Holzdiele bis zum Fertigparkett bieten Baumärkte und Handwerksbetriebe eine große Auswahl verschiedener Beläge. Bei der Auswahl und beim Verlegen sollten jedoch die Oberflächenhärte und die Farbe und Maserung beachten werden.

 

Holzfußböden haben verschiedene Vorteile

Die Holzoberfläche ist fußwarm, Holzböden halten länger als Teppich, Laminat oder PVC und wenn die Nutzschicht mindestens 4mm stark ist, können sie noch mal abgeschliffen werden. Ein weiterer Vorteil: Holzbeläge sorgen weniger für Allergien als Teppichböden, die den Staub binden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich für Holzfußböden mit unbehandelter Oberfläche entscheiden und wachst oder ölt selbst.

 

Laminat – die günstige Alternative zum Parkett

In den 70er Jahren haben die Schweden das Laminat erfunden und seitdem hat es als günstige Alternative zum Holzboden seinen Siegeszug angetreten. Laminat ist sehr pflegeleicht – in der Regel reicht saugen und Staub wischen. Gelegentlich kann man den Boden mit einem leicht angefeuchteten Tuch wischen. Laminat ist sehr hygienisch und deswegen ideal für Allergiker. Dafür, dass es günstiger ist, hat Laminat auch eine geringere Lebensdauer als Parkett.

 

Parkett und Laminat selbst verlegen

Damit sich das Parkett oder Laminat dem Raumklima anpassen kann, sollten die Pakete 48 Stunden vor der Verarbeitung im entsprechenden Zimmer liegend aufbewahrt werden. Der Untergrund muss trocken, vollständig eben und schmutzfrei sein. Mit Spachtelmasse lassen sich Unebenheiten leicht ausgleichen. Auch bei ebenem Untergrund müssen unter den Belag eine Feuchtigkeitssperre und eine Trittschalldämmung. Beides gibt es als Matten zu kaufen, die zuerst auf dem Untergrund ausgerollt werden. Bei einigen Fertigparkett-Sorten ist der Schallschutz bereits als unterste Schicht angebracht. Das Fertigparkett wird nun vorsichtig zusammengesteckt. Die Böden werden schwimmend verlegt, also nicht mit dem Boden verklebt. Wer „Klickverbindungen“ verwendet, kann sich das Verleimen in den Nuten ganz sparen. Die Stücke werden einfach ineinander geschoben und rasten ein. Ringsum an der Wand muss eine mindestens 15mm breite Dehnungsfuge übrig bleiben, damit sich der verlegte Boden bei Wärme ausdehnen kann. Kleine Hölzer helfen dabei, einen gleichmäßigen Abstand zur Wand zu halten. Die Randfugen können zum Schluss durch aufgenagelte Rand- oder Bodenleisten verdeckt werden.

 

Auf die richtige Pflege kommt’s an

Böden selbst verlegen geht heutzutage mit ein bisschen handwerklichem Geschick spielend einfach. Und zur Pflege lässt sich für alle Böden sagen: Vorbeugen ist besser als Schrubben. Eine Fußmatte und Hausschuhe verhindern, dass Dreck und Sandkörner den Bodenbelag, vor allem Laminat und Linoleum, verkratzen und schädigen können. Richtig verlegt und gut behandelt, haben Sie sicher lange Freude an Ihrem neuen Bodenbelag.

| am 28. Mai 2017, 11:39 Uhr

Ich bin Gaby und auf wohncore mochte ich meine Leidenschaft fur Do-it-yourself-Projekte, Dekoration und Ordnung mit dir teilen. Was mir nur gleich noch eingefallen ist, unbedingt auch darauf zu achten, dass der neue Laminat antistatisch ist.

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