Trends & Tipps – Der Kapitalanleger- Blog der PATRIZIA

Vor- und Nachteile von Bestandsimmobilien und Neubauten

13antiker charme oder moderner chic

Teil 1: Antiker Charme im Altbau.

Die Investition in eine Wohnimmobilie will gut überlegt sein. Das gilt für Selbstnutzer wie für Kapitalanleger. Viele Fragen müssen geklärt und abgewogen werden, bevor die richtige Kaufentscheidung möglich ist. Eine der ersten Fragen ist, ob es eine Bestandsimmobilie oder ein Neubau sein soll. Wo Neubauten mit moderner Architektur und Ausstattung punkten, überzeugen Altbauten oft durch ihren Charme und die gewachsenen Strukturen des Viertels. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Um die Entscheidung zwischen einer Bestandsimmobilie und einem Neubau leichter zu machen, stellen wir die wichtigsten Kriterien gegenüber. Was versteht man unter einer Bestandsimmobilie bzw. einer Altbau-Wohnung? Und was unterscheidet sie von einem Neubau?

 

Vorteile von Bestandsimmobilien

Bestandsimmobilien wurden bereits vor mehreren Jahren oder Jahrzehnten gebaut und seitdem auch bewohnt. Wer eine Gebraucht- bzw. Bestandsimmobilie kauft, kann sich meist viel Geld, Zeit und auch den Ärger, der beim Bau oft entsteht, sparen. Zudem ist das Risiko, dass der Bauträger noch vor der Fertigstellung eines Neubaus in Konkurs geht, ausgeschlossen und der Umzugstermin kann – solange keine allzu großen Umbauten nötig sind – nicht gefährdet werden.

Diejenigen, die zur frühzeitigen Altersvorsorge bereits in jungen Jahren in eine Immobilie investieren möchten, haben mit einer Wohnung aus zweiter Hand eine gute Alternative zur Mietwohnung. Meist sind Bestandsimmobilien günstiger zu haben und so kann sich der Traum vom eigenen Heim mit geringen finanziellen Mitteln erfüllen. Wohnungen aus allen Jahrzehnten werden auch in guten Lagen teilweise zu günstigen Preisen angeboten.

 

Nachteile von Altbauten

Auch wenn ein charmanter Altbau und seine Lage in gut entwickelten Stadtvierteln sehr begehrenswert ist, gibt es auf der anderen Seite oft auch Schwachstellen, die vor dem Kauf unbedingt geprüft werden sollten: Dazu gehören unter anderem Keller, Fassade, Dach, Heizung, Sanitär und Elektrik sowie Fenster und Türen. Zur Bewertung dieser Punkte zieht man am besten einen Bausachverständigen hinzu. Bei seriösen Immobilienunternehmen erhält man ohnehin meist ein sorgfältig erstelltes Gutachten über den Zustand der Wohnung. Darüber hinaus wurden die wichtigsten Sanierungs- und Renovierungsarbeiten am Objekt meist vor Verkaufsbeginn der Wohnungen vom Immobilienunternehmen oder Wohnungsprivatisierer durchgeführt.

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