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Was Kapitalanleger vor dem Immobilienkauf beachten sollten

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In der aktuellen Niedrigzinsphase sehen viele Anleger Immobilien als geeignete Anlageform. Für die meisten Bankprodukte zur Geldanlage bekommt man derzeit nur niedrige Zinsen, Immobilien bieten dagegen weitestgehend unabhängig vom Zinsniveau gute Renditen. Zwei Konzepte haben sich dafür bewährt: Anlegen in eine Renditeimmobilie oder Verwendung einer Immobilie als Sparplan für den Vermögensaufbau. Um Risiken möglichst auszuschließen, sollten Anleger jedoch die entscheidenden Erfolgsfaktoren kennen und sich mit den Gegebenheiten des Immobilienmarktes vertraut machen. Denn nicht jede Immobilie ist gleichermaßen für eine Kapitalanlage bzw. die damit verbundenen persönlichen Ziele geeignet.

Wichtige Kriterien für eine Immobilie als Kapitalanlage

Viele Anleger haben beispielsweise das Ziel, ihre Immobilie in der Nähe des eigenen Wohnortes zu erwerben, da sie auf ihre lokalen Marktkenntnisse vertrauen. Wer seine Immobilie selbst nutzen möchte, ist damit sicher gut beraten. Bei einer Kapitalanlage geht es jedoch darum, die Kriterien Rendite, Sicherheit und langfristiges Wertentwicklungspotential höher zu bewerten. Welche Immobilien eignen sich deshalb besonders für eine Kapitalanlage?

Verschiedene Anlagekategorien zur Auswahl

Kaufinteressenten, die eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben möchten, haben prinzipiell verschiedene Möglichkeiten. Sie finden auf dem Markt vermietete Wohnungen oder Häuser, Appartements in Studentenwohnheimen, denkmalgeschützte oder zu sanierende Immobilien, Wohnungen in Pflegeheimen und Beteiligungen an geschlossenen oder offenen Immobilienfonds. Bei den ersten vier Alternativen erwirbt der Anleger eine konkrete Wohnung bzw. Haus. Der Kaufvertrag wird von einem Notar beurkundet und der Käufer bekommt einen Eintrag als neuer Eigentümer in das Grundbuch. Bei der fünften Variante erwirbt der Anleger Anteile an einer Gesellschaft, die Eigentümer der Immobilie ist. Geschlossene Fonds besitzen konkrete Immobilien oder kaufen kurzfristig mit dem Geld der Anleger die Immobilie. Sie bieten aktuell gute Renditechancen für Kapitalanleger. Offene Fonds handeln mit Immobilien, das heißt sie erwerben und verkaufen fortlaufend Immobilien.

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