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Studie zeigt: Das Eigenheim liegt im Trend

Grundsteuererlass bei geringen Mieteinnahmen

In einer Studie wurden die Zukunftswünsche von jungen Erwachsenen untersucht. Dazu wurden insgesamt 1.650 Studenten, Auszubildende und Absolventen im Alter von im Schnitt 27 Jahren befragt. Die Befragten äußerten sich zu ihren Zukunftsplänen, zum Beispiel wie und wo sie später wohnen wollen. Und die Ergebnisse überraschen, denn die Mehrheit äußerte sich eher konservativ. Trotz Landflucht, Mobilität und Flexibilität ziehen die Befragten dem Wohnturm in der Großstadt das Reihenhaus vor.

Generation Y denkt doch nicht so anders als ihre Eltern

Bisher war immer von Landflucht die Rede, da viele junge Menschen im Zuge ihrer Ausbildung vom Land in größere Städte ziehen. Dort ist das Angebot von Bildung- und Arbeitsmöglichkeiten aber auch das Freizeit- und Kulturangebot größer. Ziele sind da Städte wie Berlin, Hamburg und München, aber auch Darmstadt, Frankfurt, Heidelberg und Leipzig entwickeln sich zu „In“-Städten.

Dennoch gaben 29 Prozent der Befragten an, dass sie Kleinstädte und die ländlichen Regionen zum Wohnen bevorzugen. Das Leben in Metropolen und Millionenstädten ist dagegen etwas weniger attraktiv (22 Prozent). Später, wenn es daran geht, zusammen mit dem Partner in die eigenen vier Wände zu ziehen und eine Familie zu gründen, wird demnach das Einfamilienhaus im Vorort zur Immobilie der Wahl. Für 41 Prozent der Befragten kommt diese Wohnform in Frage.

Wohnraum wird nicht geteilt und Privatsphäre groß geschrieben

Ob in der Stadt oder auf dem Land: Privatsphäre ist für 90 Prozent der Befragten wichtig. Sie wollen nicht, dass Nachbarn in ihre Wohnung schauen können. Auch das sogenannte Apartment-Sharing oder das Leben in einer Wohngemeinschaft kommt für viele im fortgeschrittenen Alter nicht in Frage. Teilen wollen die meisten ihre vier Wände nur mit ihrem Partner (89 Prozent), für 88 Prozent gehören Kinder dazu, während die Eltern als Mitbewohner ganz außen vor sind. Zurückhaltend sind die Befragten offensichtlich auch gegenüber technischen Errungenschaften. Trotz der Tatsache, dass Smartphones und Tablets zu ihrem Alltag gehören, sind Elemente des Smart Home, wie zum Beispiel intelligente Kühlschränke nur von 40 Prozent der jungen Menschen erwünscht.

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